Fassadenfarbe Test: Die besten Fassadenfarben im Vergleich 2016

Sie sind auf der Suche nach einer passenden Fassadenfarbe? Dann sind Sie auf unserer Fassadenfarbe Test Seite genau richtig. Wir haben verschiedene Fassadenfarben (und auch andere Farben) auf Herz und Nieren getestet und stellen Ihnen hier die besten Fassadenfarben in unserem großen Fassadenfarbe Test vor. Sie wollen gleich zu den Fassadenfarbe Testsiegern? Dann finden Sie unsere Gewinner im großen Fassadenfarbe Test in der untenstehenden Tabelle. Klicken Sie einfach auf den Testbericht-Button um eine ausführlichen Rezension zu lesen und mehr über die jeweilige Fassadenfarbe zu erfahren. Wenn Sie mehr Informationen zum Thema Fassadenfarben, Wandfarben usw. suchen und sich noch nicht sicher sind, welche Fassadenfarbe die Richtige für Sie ist, dann können Sie hier weiterlesen.

Die Top 10 der Fassadenfarben

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So wählen Sie die richtige Fassadenfarbe

Grosse Auswahl an Fassadenfarben: Fluch oder Segen?

fassadenfarbe testEgal ob für glatte oder fein bis grobe Untergründe, Fassadenfarben sind heute in jeder Modifikation erhältlich. Selbst Innenanstriche nach der neuen Norm DIN EN 13 300 sind mittlerweile kein Problem mehr. Für Neubau oder Renovation gibt es im Fachhandel ein vielfältiges Angebot an Fassadenfarben.

Das gestiegene Umweltbewusstsein der Kunden hat die Hersteller dazu gedrängt mehr nachhaltige Produkte auf den Markt zu bringen. Die problematischen Lösungsmittel bilden in der flüssigen Phase nur noch einen kleinen Anteil. Der Grossteil des Restes ist Wasser.

Fassadenfarben werden nach Bindemittel eingeteilt, da diese Aufschluss über die wichtigsten anwendungstechnischen Eigenschaften verschaffen.

Fassadenfarben sind Dekor und Schutz zugleich

Peitschender Regen, glühende Sonnenstrahlen, dreckige Luft – alles Wetter-Phänomene, denen die Fassadenfarbe trotzen muss. Gebäude und Material werden zuverlässig geschützt, wenn die Farbe wetterbeständig nach VOB DIN 18363 ist.

Doch Qualitätsfarben können weitaus mehr. Sie schützen vor dem Bewuchs von Mikroorganismen wie Moos und Algen, sind atmungsaktiv, haften einwandfrei auf dem Untergrund, verhindern Risse und nehmen kein Wasser auf.

Nano-Technologie bei den Fassadenfarben: werden die grossen Hoffnungen erfüllt?

Die sogenannten “Nano”-Fassadenfarben sind nicht wirklich neu. Zwar findet man sie erst seit 2007 im Sortiment der Hersteller, aber sie stellen nicht wirklich eine neue Produkt-Art dar. Marketingtechnisch ist die Bezeichnung der Fassadenfarben mit Nano jedoch sehr wirksam. Angeblich halten die Farben die Fassade länger sauber.

Dass es berechtigt ist, die großen Hoffnungen in die Nano-Technologie in Bezug auf Fassadenfarben zu dämpfen, zeigt sich wenn man einen genauen Blick auf die bisher gemachten Erfahrungen wirft. Da die Nano-Farben extrem hart werden, bilden sich gerne Risse. Aus diesem Grund werden sie oft mit gewöhnlichen Bindemitteltypen, wie Siliconharzbindemittel oder Dispersionsbindemittel, gemischt.

Dazu kommt, dass das ideale Mischverhältnis dieser Flüssigkeiten nicht festgelegt ist. Jeder Hersteller gibt seine eigene Einschätzung dazu ab, was dazu führt, dass nicht alle Farben gleich schmutzabweisend sind und unterschiedliche Eigenschaften aufweisen. Kurz und knapp: eine Nano-Fassadenfarbe allein liefert nicht das gewünschte Ergebnis. Die vielbeworbene neue Technologie hinterlässt so nicht wenige enttäuschte Kunden.

Für die Einteilung der Farben ist die hauptsächlich enthaltene Bindemittelart, weil sie die Eigenschaft der Fassadenfarbe massgebend bestimmt. Die Nano-Technologie ändert nichts an diesen wesentlichen Eigenschaften, darum gibt es auch keine neue Produkte-Kategorie. Die alten drei Gruppen, Dispersions-Silikat-, Siliconharzemulsions- und Kunststoffdispersionsfarben, bleiben bestehen.

Anhand welcher Merkmale man die Fassadenfarbe auswählt

fassadenfarbe testsiegerEs mag komisch klingen, aber die Farbe ist bei den Fassadenfarben Nebensache. Sie wird jedenfalls nicht darüber entscheiden, welche der endlos vielen Dosen aus dem Baumarkt-Regal genommen werden sollte. Es sind vielmehr technische Eigenschaften, die entscheidend sind.

Die schönste Optik nützt nichts, wenn sie nicht erhalten bleibt. Die Wetter- und Farbtonbeständigkeit erledigen diesen Job. Sie sorgen dafür, dass der Putz nicht feucht, nicht von Algen befallen und kältedurchlässig wird.

Wer ein Bauobjekt neu streichen möchte, muss dieses als erstes richtig analysieren. Beschaffung und Material der Fassade sind die offensichtlichsten davon. Doch gilt es weitere Fragen zu beantworten. Welches Klima herrscht in der Region? Welches Wetter dominiert? Ist es Dauerregen, Dauerfrost oder ein anderes extremes Wetter-Phänomen? Steht das Objekt möglicherweise neben einer vielbefahrenen Strasse und ist somit vermehrt dreckiger Luft ausgesetzt?

Die wichtigsten Kriterien, die es zu beachten gilt, sind folgende:

  • Aus welchem Material ist der Untergrund? Wie ist er beschaffen?
  • Welche Wetterbedingungen herrschen in der Region am häufigsten? Regen, Wind, Frost, Hitze, hohe Luftfeuchtigkeit, etc.
  • Wie ist es um die Qualität der Luft bestellt? Liegt das Objekt an einer stark befahrenen Strasse? Gibt es besondere Industrie in der Nähe? Liegt es in einer Anflugschneise?
  • Ist ein Pilz- oder Algenbefall möglich? Wie sieht die Vorgeschichte des Objekts aus?

Zugegeben, die richtige Fassadenfarbe auszuwählen ist nicht ganz einfach. Doch Sorgen braucht man sich deshalb nicht zu machen. Für jede Fassade gibt es die passenden Farben. Man muss sich nur ein wenig Zeit nehmen und sich mit dem Thema beschäftigen. Eine voreilige und ungeduldige Wahl, kann sich schnell rächen. Bei der Auswahl soll unser Fassadenfarbe Test dem Interessenten helfen.

Ein weiteres nützliches Helferlein sind Vergleichstabellen. In ihnen wird eine grobe Übersicht gezeigt. Beim Vergleich ist jedoch Vorsicht geboten. Mit Silicon verstärkte Kunstoffdispersionsfarben zum Beispiel haben einen niedrigen Silicon-Anteil und sind deshalb nicht direkt mit Siliconharzfarben vergleichbar. Solche Tabellen bieten eine Übersicht, sollten jedoch nicht als Entscheidungsgrundlage benutzt werden. Entscheidend ist die Grundlage auf der die Fassadenfarbe kommt und die Anforderungen, die sie erfüllen muss.

Tausend und einen Farbton

fassadenfarbe vergleichWer die Wahl hat, hat bekanntlich die Qual. Wenn man sich aber in Deutschland in den Städten und Dörfer so umsieht, könnte man meinen es gäbe nur eine Handvoll Farben. In den Baumarktregalen sieht es wesentlich bunter aus. Kunststoffdispersionsfarben können in fast jedem Farbton hergestellt werden. Silikat- und Siliconharzfarben sind in deutlich weniger Varianten erhältlich. Wer sehr brillante Farbtöne bevorzugt, wird nur glücklich, wenn Kunststoffdispersionsfarben die richtigen für sein Projekt sind.

Nicht vergessen sollte man bei der Farbwahl das liebe Gesetz. Welche Farben erlaubt sind, ist von Kommune zu Kommune verschieden. Vorgängig sollte auf jeden Fall eine diesbezügliche Abklärung gemacht werden. Nicht überall treibt man es gerne bunt. Muss die Farbe im Nachhinein wieder geändert werden, kann das ganz schön ins Geld gehen.

Wie oben schon erwähnt, muss aber zuerst die richtige Art der Beschichtung ausgewählt werden und erst dann die Farbe. Sonst kann es sein, dass die anfängliche Freude über den gelungenen Farbanstrich buchstäblich bald verblasst. Art und Menge der Bindemittel, sowie Pigment- und Füllstoffart beeinflussen die Veränderung des Farbtons.

Beurteilung nach bauphysikalischen Merkmalen

Fassadenfarben lassen sich nach bauphysikalischen Merkmalen unterteilen. Wie effektiv die Farbe gegen den Regen schützt, gibt der w-Wert an. Bei den meisten gebräuchlichen Farben liegt der Wasseraufnahmekoeffizient unter 0,1 kg/(m2 • h°’5). Damit sind sie nicht wasserdurchlässig. Ein weiterer Wert ist die Wasserdamfdurchlässigkeit, auf den Verpackungen und Anleitungen als sd-Wert bezeichnet. Dieser Wert beschreibt den Diffusionswiderstand einer Bauteilschicht. Bei Fassadenfarben hat sich ein sd-Wert von < 2,0 m als geeignet erwiesen.

Diese beiden Werte sollten immer zusammen betrachtet werden. Eine hohe Wasserdurchlässigkeit ist nicht unvorteilhaft, wenn die Farbe gleichzeitig sehr diffusionsfähig ist und damit schnell trocknet. Je höher die Diffusionsfähigkeit, desto schneller weicht die Feuchtigkeit wieder aus der Beschichtung.

Übersicht der technischen und bauphysikalischen Unterscheidungsmerkmale für eine Fassadenfarbe:

  • Wasseraufnahmefähigkeit (w-Wert)
  • Wasserdampfdurchlässigkeit (sd-Wert)
  • CO2-Durchlässigkeit
  • Allgemeine Pilz- und Algenresistenz, Rissüberbrückung, Wetterbeständigkeit, Haftung, Farbpalette, Schichtdicke, Glanz, Struktur.

Werden die Malerarbeiten von einem Fachbetrieb übernommen, ist dieser laut Gesetz dazu verpflichtet, den Auftraggeber über alle möglichen Risiken zu informieren, denen das Objekt ausgesetzt sein könnte. Ist zum Beispiel ein Pilzbefall möglich oder sogar wahrscheinlich, sollte ein mit Fungizid ausgestattetes Produkt zum Zug kommen. Hat der Fachbetrieb nicht richtig informiert und es kommt zu einem Pilzbefall, weil dieser keine entsprechende Fassadenfarbe benutzt hat, kann er dafür rechtlich verantwortlich gemacht werden.

Welche Fassadenfarbe ist nun die Richtige?

Alle Fakten müssen bekannt sein: Baukonstruktion, Farbtonwunsch, Witterungsbelastung, Untergrund, Risiken, etc. Sind die Anforderungen bekannt und der Wichtigkeit nach priorisiert, kann das richtige Produkt ausgewählt werden. Die Wahl fällt gemeinhin am häufigsten auf eine Siliconharzfarbe. Sie eint positive Eigenschaften der Dispersionsfarben und der Silikatfarben. Die kleinere Farbauswahl ist hier allerdings ein kleiner Wermutstropfen. Weitere Nachteile sind die schlechte Eignung als Renovierbeschichtung auf elastischem Grund und die hohe CO2-Durchlässigkeit.

Jede Wahl hat also ihre Vor- und Nachteile. Die perfekte Fassadenfarbe welche für jedes Objekt bedenkenlos genutzt werden kann gibt es, trotz sehr grosser Auswahl, leider immer noch nicht. Mit unserem Fassadenfarbe Test haben wir jedoch versucht ein wenig Ordnung ins Chaos zu bringen und können Ihnen hoffentlich bei der Auswahl der richtigen Farbe behilflich sein. Wenn Sie unsere Testberichte gelesen haben, dann wird Ihnen auffallen, dass es nicht immer zwangsläufig notwendig ist, dass teuerste Produkt zu kaufen. Allerdings bringen in der Regel die hochpreisigen Produkte einige Dinge mit sich, die eine günstige Fassadenfarbe nicht bieten kann, wie etwa Abperleffekt, Algenschutz, große Ergiebigkeit etc.

Als Fazit lässt sich sagen, dass es im Endeffekt für jeden Anwender und für jeden Geldbeutel die passende Fassadenfarbe gibt. Die von uns getesteten Farben in der obenstehenden Tabelle sind von der Sache her alle empfehlenswert, je nachdem welchen Anforderungen sie stand halten müssen. Bei allen Farben ist es jedoch in der Regel so, dass für ein optimales Ergebnis eine vorherige Vorbereitung des Untergrunds zwingend notwendig ist. Darüber hinaus empfiehlt sich oftmals ein zweiter Anstrich, denn so ist man auf der sicheren Seite und kann wirklich sichergehen, dass die Fassade perfekt geschützt ist. Wir hoffen, dass unser Fassadenfarbe Test Ihnen bei der Auswahl der richten Farbe behilflich ist und wir würden uns auch über Ihre Erfahrungen in punkto Fassadenfarbe freuen.