Wetterschutzfarbe Test

Möchte man seine Holzobjekte, wie etwa Holzfassade, Gartenhaus oder Holzzaun, im Außenbereich vor Wettereinflüssen schützen, so braucht man eine Wetterschutzfarbe, die für genau diesen Schutz sorgt. In unserem Wetterschutzfarbe Test, haben wir einige Wetterschutzfarben getestet und stellen hier die besten Wetterschutzfarben vor.

Die Top 5 der Wetterschutzfarben

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Für jedes Holz die richtige Wetterschutzfarbe

Wetterschutzfarbe ist bei der Verwendung von Hölzern im Außenbereich unverzichtbar, damit Zäune, Gartenhäuschen und Holzfassaden den Witterungseinflüssen wie Regen, Schnee, Frost und auch UV-Strahlung nicht schutzlos ausgeliefert sind. Jahreszeit- und wetterbedingte Temperaturschwankungen, häufiger Wechsel zwischen Feuchtigkeit, Trockenheit und starker Nässe lassen das Holz aufquellen und wieder schrumpfen – eine naturgegebene Bewegung im „lebenden Material“. Es entstehen Risse, in die wiederum Feuchtigkeit eindringt und dem Holz weiterhin zu schaffen macht. Ein Prozess, den Wetterschutzfarbe nicht nur aufhalten kann. Sie sollte diese Bewegungen auch mitmachen, damit das Holz optimal geschützt wird, optisch lange schön bleibt und seiner neuen Aufgabe im Garten gerecht werden kann.

wetterschutzfarbe testAuch vor Fäulnis, Bläue und Insektenbefall sind die Hölzer fachgerecht zu schützen, damit sie lange Jahre Freude bereiten. Bei der Auswahl der richtigen Wetterschutzfarbe sind unterschiedlichste Faktoren zu berücksichtigen. Imprägniertes Holz benötigt eine andere Pflege als naturbelassenes; Tropenholz muss anders geschützt werden als heimische Hölzer wie Lärche, Fichte und Douglasie. Dass Eichenholz im Außenbereich eher selten angetroffen wird, liegt übrigens fast ausschließlich am Preis – das Holz gehört zu den widerstandsfähigsten unter den heimischen Arten.

Rohe Hölzer sind bläuegefährdet und müssen entsprechend behandelt bzw. geschützt werden. Allerdings sind nicht alle Holzarten davon betroffen. Die bläuliche bis blaugraue Verfärbung rührt weder von Witterungseinflüssen her, noch handelt es sich um Holzfäule, sondern wird durch einen Pilz verursacht. Das Holz wird vom Pilz selber nicht angegriffen, sondern er zehrt von den Inhaltsstoffen der Zellen; somit ist die Tragfähigkeit von Bauholz etc. nicht beeinträchtigt. Optisch wirkt die Bläue jedoch alles andere als angenehm; außerdem öffnet es der Holzfäule Tor und Tür. Ob es sinnvoll ist, ein Bläueschutzmittel zu verwenden, hängt ausschließlich von der Holzart ab und nicht davon, welche weitere Beschichtung ggf. vorgesehen ist. Eiche, Bangkirai, Teak und Robinie sind derart robust, dass auf den Bläueschutz guten Gewissens verzichtet werden kann. Bei Lärchen, Kiefern, Fichten und auch Douglasien ist ein entsprechender Auftrag notwendig. Hochwertige Bläueschutzmittel dringen tief in die Holzsubstanz ein und sind auch nach ausgiebigem Schleifen noch sehr wirksam.

Teak und Bangkirai und auch die Robinie sind gegen Holzfäule, Insektenbefall und Bläue auch ohne speziellen Schutz äußerst widerstandsfähig. Ätherische Öle gehören zu ihren natürlichen Inhaltsstoffen und bieten den Hölzern einen optimalen Schutz. Allerdings sind auch diese tropischen Hartholzarten und die mitteleuropäische Robinie nicht gegen Witterungseinflüsse gefeit. Regen, Schnee und Frost zersetzen die Substanz, UV-Strahlung trocknet es aus und lässt es mit der Zeit vergrauen. Wer nicht nur zum Pflegeöl greifen möchte, kann entsprechende offenporige Lasuren verwenden. Zu dunkle Farbtöne lassen das Holz unter der Sonneneinstrahlung schnell austrocknen, es kann zu unschönen Rissen kommen, die das Holz wiederum weiteren Witterungseinflüssen aussetzen. Hellere Lasur ist grundsätzlich die bessere Wahl, allerdings ist zu prüfen, ob ein so genannter Sperrgrund vorab aufgetragen werden sollte, damit die natürlichen Farbpigmente nicht durchschimmern. Bei Bangkirai sollte auf keinen Fall zu helle oder gar weiße Lasur verwendet werden. Grundsätzlich ist darauf zu achten, dass bei einmal gestrichenen Hölzern der Anstrich alle paar Jahre erneuert werden muss.

Zu den beliebtesten Nadelhölzern gehören die Lärche, die Kiefer und die Fichte. Jede Holzart bringt ihre Vor- und Nachteile mit und sollte entsprechend ihrer Eigenheiten mit Wetterschutzfarbe behandelt werden. Bei der Lärche könnte ein solcher Schutz beinahe entfallen, da es sich hier um ein verhältnismäßig hartes und widerstandsfähiges Holz handelt. Allerdings ist die Lärche sehr astreich und harzig. Austretendes Harz kann Lackanstriche schädigen, was sich unter Sonneneinwirkung noch verstärkt. Die Fichte ist nicht so widerstandsfähig wie die Lärche, dafür aber auch nicht so anfällig gegen Pilz- und Insektenbefall wie die Kiefer. Um diesen Problemen entgegenzuwirken, bietet der Markt zwei Arten von Schutzfarben: Entweder Lasuren oder deckende Farben. Die Lasuren sollten in jedem Fall pigmentiert sein, damit die UV-Strahlung reflektiert wird. Dabei sollten sie nicht zu dunkel gewählt werden, mittlere Farbtöne sind die bessere Wahl. Deckschichtlasuren bieten den besten Schutz, denn sie sind wasserabweisend. Allerdings ist jedes Jahr zu prüfen, ob die Deckschicht noch dicht ist oder ob sich Risse gebildet haben, durch die Wasser eindringen kann.

wetterschutzfarbe vergleichHochwertige Wetterschutzfarben versehen das Holz mit einem elastischen und atmungsaktiven Film, der wasserabweisend ist und gleichzeitig die Feuchtigkeit reguliert. Bei korrekter Anwendung hält der Film bis zu fünf Jahre. Nadelhölzer sollten vor dem Anstrich mit einer Imprägnierung versehen werden, damit das Harz und andere Inhaltsstoffe nicht zur Oberfläche vordringen und dort unschöne Flecken bilden.

Ein Großteil der Hersteller bietet nicht nur aufeinander abgestimmte Produkte an, sondern erlaubt zusätzliche Eigenmischungen mit unterschiedlichen Farbtönen.

UV-Strahlung kann auch kesseldruckimprägnierten Hölzern zu schaffen machen und dazu führen, dass die Oberfläche vergraut. Dies ist ein natürlicher Alterungsprozess, dem mit Lasuren und/oder Pflegeölen Einhalt geboten werden kann. Wird das Holz geschnitten oder werden Bohrungen vorgenommen, wird ein besonderer Schutz für die entsprechenden Stellen empfohlen. Für frische Farbe sind satt pigmentierte Dünnschichtlasuren oder auch Zaunlasuren empfehlenswert; Farben mit zu wenigen Pigmenten und auch transparente Lasuren eignen sich nicht. Vor der Behandlung sollte das Holz unbedingt trocken sein, die Holzfeuchte sollte 18 Prozent nicht übersteigen. Daher ist nach der Imprägnierung mindestens sechs Wochen lang zu warten, bevor mit dem Farbauftrag begonnen wird.

Bei bereits behandeltem Holz, das durch einen neuen Anstrich renoviert werden soll, sind noch einmal zusätzliche Punkte zu beachten, damit das Ergebnis den Erwartungen gerecht wird. Je nach Zustand des Holzes und des alten Anstrichs sind unterschiedliche Vorgehensweisen empfehlenswert.

Lose Farbschichten dünnschichtiger Altanstriche lassen sich relativ einfach abbürsten, allerdings sollte dabei gründlich vorgegangen werden. Auf eine ggf. neue Grundierung kann in den meisten Fällen verzichtet werden. Die Farbe der Lasur spielt in diesem Fall eine untergeordnete Rolle. Dunkle Altanstriche lassen sich aufhellen, indem hellere Farbtöne oder sogar ein transparenter Ton gewählt werden. Ein bis zwei Nuancen heller bieten bereits ein überzeugendes Ergebnis. Bei dickschichten Altanstrichen ist zu prüfen, ob die Farbschicht noch intakt ist und weder abblättert noch abplatzt. Sind keine Schäden im Anstrich erkennbar, reicht ein einfacher Neuanstrich. Allerdings sollte eine Deckschichtlasur gewählt werden, die das Holz mit einem frischen Schutzfilm versieht.

Sollte der Altanstrich doch abblättern, muss die Farbe sorgfältig abgeschliffen oder abgebeizt werden. Anschließend ist dieselbe Vorgehensweise wie bei neuem Holz empfehlenswert. Das heißt, dass ein kompletter Anstrich und bei Bedarf auch eine Vorbehandlung mit Grundierung nötig ist.